Hi, ich bin Jana.

Wenn du wie ich bist, nimmst du wahrscheinlich

nicht gern Tipps von Fremden an. Darum möchte

ich, dass du mich ein bisschen besser kennenlernst.

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Wenn du wie ich bist, nimmst du wahrscheinlich

nicht gern Tipps von Fremden an. Darum möchte

ich, dass du mich ein bisschen besser kennenlernst.

Ganz ehrlich? In der Schule war ich ziemlich faul.

Meine Gedanken kreisten um 1000 Themen, aber meine Zukunft gehörte selten dazu. Ich hab mich so durchgemogelt und von einem Tag zum anderen gelebt. Was du heute kannst besorgen, das verschiebe ruhig auf morgen. In meinen Augen hat das immer super funktioniert. Naja, bis die Schule vorbei war…

… und ich mit meinem miesen Zeugnis vorm großen Nichts stand,

… meine Freunde sich im ganzen Land verteilt haben

… und ich die Einzige war, die nicht weiter, als bis zum nächsten Wochenende geplant hatte.

Ich

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Wann haben sich eigentlich alle Gedanken um ihre Bewerbungen gemacht?

Da haben wir nie drüber geredet!

Das war ein Panik-Moment für mich. Ich war überfordert, und ich wollte zwar nicht mit meiner Angst allein sein, aber mit meinen Schulfreunden wollte ich auch nicht drüber reden. Ist doch voll peinlich, dachte ich mir. Die Kontakte gingen flöten. Ich hab meine Sorgen geschluckt, eher weniger erfolgreich gejobbt und mich von meinem eigentlichen Problem abgelenkt.
Bis ich ein sehr spezielles Erlebnis hatte.

 

Man, hab ich mich verknallt – voll, total, nichts ging mehr. Der Typ war einfach perfekt. Er sah gut aus, war klug und ... er gab mir den Korb meines Lebens: „Sorry Jana, aber ich glaube nicht, dass du wirklich weißt, was du willst. Dafür habe ich keinen Nerv.“ BAMM – das hat gesessen.
 

Nach einer verheulten Woche war mir klar, dass ich was machen muss. Ich bin doch nicht doof, und ich will auch nicht, dass man das von mir denkt. Ich hab wahrscheinlich das erste Mal nach zwei Jahren wieder mehr als fünf zusammenhängende Sätze mit meinen Eltern gesprochen. Ich brauchte Hilfe, allein würde ich zu nichts kommen, das war mir klar. Gemeinsam mit ihnen kam ich zu dem Entschluss, zu einem Berufsberater zu gehen. Im Ernst, ich hatte keine Lust. Wie sollte ein Fremder besser wissen, was zu mir passt, als ich selbst? Aber ich wollte ja einen Stein ins Rollen bringen. Und dieser Stein rollte wirklich! Berufsberater? Du hast den Job zurecht!

 

Es wurde viele Fragen gestellt und Antworten gegeben, Tests gemacht und ausgewertet, und am Ende des Tages hatte ich das erste Mal das Gefühl, eine Ahnung davon zu haben, was zu mir passt und welchen Weg ich gehen möchte. Ich schätze, du kannst dir denken, in welche Richtung es ging.

 

Ich machte ein freiwilliges soziales Jahr in einem Jugendheim und mir fiel auf, dass ich bei Weitem nicht die einzige bin, die es sich nach der Schule so schwer gemacht hat. Nicht wenige der Jugendlichen hatten sogar viel größere Sorgen, als ich sie damals hatte. Mein Plan stand fest, und ich hab mich durchgekämpft. Das fiel mir nicht gerade leicht, aber ich weiß jetzt, dass mein Job in der sozialen Arbeit das Richtige für mich ist. Es gibt vielleicht kein besseres Gefühl, als zu wissen, dass man irgendwo angekommen ist.

 

Ich glaube, dass das die ganze Zeit in mir drin war. Ich brauchte nur einen Stups in die richtige Richtung.

Aktuelle Veranstaltungen

30.01.

BBOM – Die Blankenburger Berufsorientierungsmesse

Die Messe für den Löwenstart in der Blütenstadt!
Die Blankenburger Berufsorientierungsmesse (BBOM) geht in die vierte Runde. Wir möchten zeigen, dass Blankenburg Zukunft hat! Die Messe eine Plattform, auf der interessierte Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern ins...
20.03.

Berufsmesse der Diakonie im Harz

Rund 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bereits in den fünf diakonischen Einrichtungen beschäftigt, die am 20. März 2020 zum dritten Mal eine gemeinsame Berufsmesse ausrichten. Hier können sich interessierte...

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